08.02.2026

Fachverband Metallurgy tritt künftig unter neuem Namen auf

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Dr.-Ing. Timo Würz, Geschäftsführer Metallurgy & Thermoprocessing. Bild: VDMA

Der Fachverband geht einen wichtigen Schritt in seiner Weiterentwicklung: Mit der genehmigten Namensänderung zu „Metallurgy & Thermoprocessing“ stärkt er seine internationale Ausrichtung und erhöht die Sichtbarkeit zentraler Branchenthemen, wie Dr.-Ing. Timo Würz, Geschäftsführer Metallurgy & Thermoprocessing im VDMA, nachfolgend erläutert.

Warum die Umbenennung erfolgt ist: Der Fachverband Metallurgy entstand 2017 aus der Zusammenführung der drei früheren Fachverbände Gießereimaschinen, Hütten- und Walzwerkeinrichtungen sowie Thermoprozesstechnik. Seitdem werden diese Bereiche als Fachgruppen innerhalb des Verbands fortgeführt – mit vielen inhaltlichen Überschneidungen und eng verzahnten Branchenthemen.
Der bisherige Name „Metallurgy“ hat sich zwar positiv auf die Positionierung des Fachverbands ausgewirkt. Dennoch zeigte sich zunehmend, dass die Thermoprozesstechnik im Gesamtbild zu wenig sichtbar war. Besonders Unternehmen aus den Bereichen Glas, Keramik, anderen Prozessindustrien sowie Komponentenlieferanten wie Feuerungstechnik oder Brennstoffführungssysteme hatten nicht immer einen klaren Wiedererkennungswert im Verbandsnamen.
Welche Vorteile bringt der neue Name?

  • Mehr Sichtbarkeit für Thermoprozesstechnik innerhalb und außerhalb des Verbands
  • Klarere internationale Ausrichtung durch die einheitliche englische Bezeichnung
  • Stärkung der Repräsentanz aller Fachgruppen, besonders gegenüber Märkten und Partnern, die nicht unmittelbar in der Metallproduktion tätig sind
  • Keine inhaltlichen Änderungen: Die fachliche Arbeit und Struktur der Organisation bleiben unverändert


Mit „Metallurgy & Thermoprocessing“ setzt der Fachverband ein starkes Zeichen für eine moderne, transparente und international anschlussfähige Positionierung. Die Umbenennung würdigt die Vielfalt der vertretenen Unternehmen und schafft eine klare Basis für die erfolgreiche Weiterentwicklung der gemeinsamen Arbeit.
Quelle: VDMA